Blümchenguerilla

Im täglichen Kampf für eine bessere Welt

Flower

Archive for Juli, 2009

Schöner Leben woanders

Sooo… Es ist soweit! Nachdem ich die geheime Geheimsache schon ca. 50 Leuten erzählt habe, sind nun auch die Vermieterin, der Chef und die Grünen informiert und es kann offiziell verkündet werden:

Der Mate und ich verlassen diese schöne Stadt am Niederrhein (I mean that) und ziehen in den Pott!

2BO
Bochum, wir kommen. Echt jetzt.

Auch wenn andere direkt das Land verlassen und ich da absolut nicht mithalten kann, find’ ich das schon ziemlich aufregend. Ich war nämlich noch nie länger als vier Wochen hier weg. Und das war in diesen seligen Zeiten, als ich noch sechs Wochen Sommerferien hatte.

Meine Recherche hat bisher schon folgende Bereicherungen meines Alltags ergeben:

  • ÖPNV, der Rede wert
  • Bermuda-Dreieck mit jeder Menge Essen und Happy Hours
  • Studentenflair, der Rede wert
  • ein richtiger Fluss
  • eine aktive Greenpeace-Gruppe

So richtig groß unterscheiden sollte sich das Ganze ja nicht. Und über die Personen und Dinge, die mir fehlen werden, brauche ich glaub’ ich nicht viel zu sagen. Schnief…

Aber ich freu mich trotzdem. Großes Abenteuer! :)

BO-Wegweiser
Erste Erkundungen hab’ ich ja längst hinter mir…

Nicht nur die Stadt, auch die Natur entdecken!

Gestern haben wir einen neuen Cache mit mehreren Stationen angefangen. Wo der genau ist, schreibe ich jetzt mal nicht, sonst ärgert sich noch jemand, der ihn noch machen will. Und ich hasse Spoilern, also sollte ich es selbst auch nicht tun.

Eigentlich wollten wir ja nicht nur die erste Station machen, aber manchmal kommt es ein bisschen anders. Man lernt halt jeden Tag dazu. Zum Beispiel, dass der Kompass im GPS nur funktioniert, wenn man sich bewegt. Diese Erkenntnis hilft nicht viel weiter, wenn man im dichten Unterholz steht und das mit dem Bewegen nicht so einfach ist. Ein “richtiger” Kompass hingegen könnte total nützlich sein. Wenn man denn einen besitzt. Was ich jetzt tue ;)

Diese erste Station ist übrigens sehr kreativ. Aber auch da will ich lieber keine weiteren Einzelheiten verraten. Nur, dass auch andere tief in der Erinnerung vergrabene Schulfächer außer Mathe gefragt sein können. Das war richtig toll! :)

Cachen im Wald
Geocaching im Wald, bestimmt viel toller als in der Stadt

Cachen im Wald
Und nasser…

Cachen im Wald
Man braucht übrigens nicht mal ein gemeinsames Hobby, um
gemeinsam was zu unternehmen ;) Wobei sich Fotografieren und
Geocaching wahrscheinlich besser eignen als Meditieren und Rock-Konzerte

Cachen im Wald
Und tatsächlich ist da was. Und tatsächlich habe ich es gefunden.
Wahnsinn. Und diesmal ganz ohne Melusine zu fragen ;)

Dry your Eyes*

Ein paar Impressionen und Fotos vom Open Source Festival in Düsseldorf. Für mich war das ja eigentlich nur ein Streets-Konzert. Bisschen kurz in dem Sinne. Aber der Knaller. Ich hatte TakeThat-würdiges Herzklopfen, als er aus dem Auto stieg (siehe Foto unten. Das Auto, nicht mein Herz).

Was allerdings aufgefallen ist: Wenn Düsseldorfer auf ein Festival gehen, hat das schon eine – uhm – besondere Note. Vor allem die Männer schienen geschlossen zu denken, sie seien Rocko Schamoni. Waren sie aber nicht. An dem Tag gab es nur eine coole Sau und die hat alle anderen in den Schatten gestellt. Und es war ausnahmsweise mal nicht der Mate ;)

Aber jetzt kenne ich die bittere Wahrheit: Der Skinner ignoriert meine Tweets. Ich habe mir mehrmals Trust Me gewünscht, aber das kam nicht. Pah!

Open Source Festival
Nach 2 Stunden hadern doch für die Gummistiefel entschieden: Top! ;)

Open Source Festival
Da auf der Bank lagen tote, winzige Vogelbabys noch ohne Federn in Ihren Blutspritzern, weil sie aus dem Nest oben im Gebälk gefallen sind.

Open Source Festival
Das Omen lässt grüßen. Brrr.

Open Source Festival
War dann auch mal wieder trocken zwischendurch

Open Source Festival
Da kommt er, der @skinnermike!

Open Source Festival
Die coolste coole Sau von allen! Und dann auch noch englisch. Und sowieso.

Open Source Festival

Open Source Festival

Open Source Festival

Open Source Festival

Open Source Festival

Mein erstes youtube-Video. Ich sollte eine Regie-Karriere in Betracht ziehen.

* Yeah, you, thatgirlthere… You know…

Geschenke verschenken…

Macht man ja eigentlich nicht. Aber manchmal sind sie auch genau dazu gedacht :) Und da ich ja total mega wunschlos glücklich bin (und – äh – z.B. den kleinen Garmin von meinem Papa bekommen habe), hab’ ich mir diesmal gewünscht, auch jemand anderem etwas Gutes zu tun:

Bei Oxfam unverpackt kann man nämlich mal ganz anders einkaufen gehen als sonst, denn die Sachen werden irgendwo auf der Welt geliefert, wo sie dringend gebraucht werden. Entsprechend dem Budget, dass mir zur Vefügung stand, hab’ ich mich dann für die folgenden Dinge entschieden:

10 junge Bäume
Zehn junge Bäume in der Demokratischen Republik Kongo

1 Satz Schulbücher
Ein Satz Schulbücher in der Demokratischen Republik Kongo

Ein Ziegenpärchen
Ein Ziegenpärchen in Somalia

Nochmal vielen Dank an die lieben Schenker und ich hoffe, dass wir damit tatsächlich ein paar Menschen eine Freude gemacht haben :)

Die eigene Stadt neu entdecken

Nachdem ich es mir monatelang nur so im Hinterkopf behalten habe, um mich irgendwann mal näher damit zu befassen, habe ich es letztens endlich mal ausprobiert: Geocaching

Ein Hobby, das wohl ziemlich nerdig ist und mich deswegen trotzdem sofort gepackt hat. Im Internet (www.geocaching.com) hab ich also nach einem “Cache” in der Nähe gesucht, mir einen einfachen für Anfänger näher angeschaut und bin los. Und siehe da, an einer Stelle, an der ich seit Jahren fast täglich vorbeilaufe, versteckte sich ein Film-Döschen mit einer Rolle drin. Dort konnte ich dann als stolze Finderin meinen Namen eintragen. Klingt unspektakulär? Ausprobieren! ;)

Es gibt ja nicht nur so simple Caches, bei denen man einfach zu vorgegebenen Koordinaten geht und sucht. Es gibt ganz schön harte Rätsel zu knacken und es gibt teilweise ganz schön viele Stationen zurückzulegen. Es soll sogar einen geben, der den Cacher von Rom nach Venedig führt. Teilweise enthalten die Dosen nur die oben erwähnte Papierrolle, teilweise aber auch nette Kleinigkeiten. Bei meinem ersten Cache mit Inhalt habe ich mir gestern eine Wall-E Figur genommen und sie gegen ein Spielzeugauto getauscht.

Dieser Cache hatte es in sich. Er bestand nicht nur aus mehreren Stationen in der Stadt, dreimal mussten wir außerdem zum Final (die Stelle, an der er versteckt ist), bis wir ihn endlich mit viel Hilfe und Bestätigung, dass er noch da ist, gefunden haben.

Und ich denke auch hier gilt wie so oft: der Weg ist das Ziel! Man kommt in Ecken der Stadt, die man noch gar nicht kennt, betrachtet das ganze aus einer anderen Perspektive und kommt öfter mal vor die Tür. Auf große Expedition hab ich mich noch nicht gewagt, aber es könnte ja theoretisch sein, dass ich ab meinem morgigen Geburtstag ein GPS-Gerät besitze, dass mich durch die Wildnis leiten könnte… *rolleyes*

Was mich persönlich auch besonders angesprochen hat, ist die Maxime “Cache in, Trash out”. Man nehme eine Mülltüte mit auf die Jagd und sammle ein bisschen den ganzen Sch*** ein, den die Leute so liegen lassen. Und das ist echt ‘ne Menge und außer dass der da nicht hingehört, stört der auch beim Suchen, weil man dauernd denkt, man wäre fündig geworden.

Stolpersteine
Stolpersteine in Rheydt: Ein Element des Caches “Geschichte, über die man stolpert” Hier musste man die Ziffern der Geburtsjahre in eine Rechnung eintragen, um an die Koordinaten der nächsten Station zu kommen

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