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Zwei von 130.000 gegen Atom
Gestern war Demo-Tag. Und was für einer. Es riefen die Menschenkette  von Brunsbüttel nach Krümmel, die Umstellung des Kernkraftwerk Biblis und die Demo zum Zwischenlager in Ahaus. Ehrensache, dass der Mate und ich dabei sind, nicht nur als Grüne, sondern auch als einfach wir.
Meine Meinung zu diesem Thema dürfte ja allgemein bekannt sein, deswegen begnüge ich mich hier mit ein paar bildlichen Impressionen von gestern. Ich danke allen die dabei waren und der Sonne, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie viel Energie sie aufbringen kann (*hust* Photovoltaik *hust* Solar *hust*). So viel, dass ich mal eben zum bösen KIK reinhüpfen musste, um mir einen Sonnenhut zu kaufen. Der wird übrigens bei Gelegenheit an die Nichte verschenkt. Man beachte besonders die Ahauser Ponys auf dem vorletzten Bild. Schlimm, was die Nähe zum Atommüll so anrichten kann! ;)
Immer wenn der Castor rollt…
Sehr cool gemacht! :)
FingeRWEg von Belene
Morgen hat Tschernobyl Geburtstag und das ist natürlich kein Grund zum Feiern, sondern z.B. ein Grund, auf die Straße zu gehen (siehe unten). Denn manchmal scheint es, als hätten einige Leute nicht viel gelernt. Nicht nur, dass in der Gegend um Tschernobyl immer noch Menschen gesundheitlich und psychisch unter den Folgen leiden oder riesige Welse im ehemaligen Kühlwasserbecken schwimmen. Es gibt auch noch andere “interessante” Entwicklungen. So baut unser Groß-Stromversorger RWE, der sich hier bei uns neuerdings als umwelt- und klimafreundlich darstellt nicht nur das CO2-intensivste Kohlekraftwerk Europas, sondern die RWE-Leute sind auch auf die aberwitzige Idee gekommen in einem erbebengefährdeten Gebiet ein Atomkraftwerk zu erschließen. Tolle Idee! Erdbeben kommen ja selten vor, vielleicht geht es ja gut. Und wenn nicht, naja. Irgendjemandem wird schon etwas einfallen. Vielleicht dachten sie auch, es merkt hier keiner. Bulgarien ist ja weit weg.
Update: Die Erde hat gebebt, womit das ja wohl klar wäre jetzt!
Übrigens gibt es eine ziemlich simple Methode, selbst ein bisschen für den Atomausstieg zu sorgen. Der Ökostrom von Lichtblick z.B. kostet uns im Jahr 20 EUR mehr, als der vom regionalen Anbieter. Lichtblick wird sicher keinen Atom-Reaktor bauen, auch nicht in erdbebenfreien Gebieten. Und die Glühbirnen leuchten genauso schön wie vorher ;)
Anti-Atom-Demo in Münster

Fahhrad-Demo ist in Münster Pflicht

Wir waren allerdings zu Fuß unterwegs

Und hatten die Attraktion des Tages dabei

Und wenn man sich geschickt neben ihn stellt, kommt man
bestimmt auch in die Zeitung, öhm…

Die Demo konnte sich schon sehen lassen
Fazit: Erstes Mal sowas mitgemacht. Tolle, friedliche Stimmung. Gute Sache. Strahlender Sonnenschein (haha). Gerne wieder. :)
































