Blümchenguerilla

Im täglichen Kampf für eine bessere Welt

Flower

Posts Tagged ‘Natur’

Im Wald, Volume 2

Und wieder war ich in der Natur, diesmal aber zum Geocachen. Da meine Caching-Partnerin zum einen reisefreudig ist und zum anderen in MG und Umgebung schon so ziemlich alles geloggt hat, verschlug es uns nach Bergheim. Leider war es am Ende zu Dunkel für das Final des Multis. Grmpf. Deswegen müssen wir wohl noch mal nach Bergheim. Außer der Dönerbude war es auch ganz schön. Und dass das Fleisch noch nicht ganz durch war, hat jetzt auch gar nichts gemacht ;)

Im Wald, Volume 1

Der Tommi ist irgendwie in letzter Zeit auf so einem Bewegungstrip. Und weil ich den so gerne mag (den Tommi, nicht den Bewegungstrip), war ich sogar einverstanden, dass er uns in den Wald schleppt – genau in der Zeit, zu der ich gemütlich im Bett mein Buch auslesen wollte. So viel frische Luft und so viel Abenteuer in der Natur. Und im Purino hat man uns danach einfach fünf Minuten und eine Zigarettenlänge (nicht meine natürlich) ignoriert.


Vorsicht, Bankräuber!
Ihr könntet hier von Joggern verfolgt werden!


Ein 10cm hohes Bäumchen. Viele 10cm hohe Bäumchen.
Und da verlassen mich auch schon meine Pflanzenkenntnisse.
Anyone? Anyone? Bueller?


Magic Mushroom Land


Hier war doch hoffentlich nach 1945 keiner mehr?! Urks!

Tief im Westen, hoch im Norden

“Was machst du nächste Woche?” – “Arbeiten, aber am Wochenende nix.” – “Willst du vorbei kommen?” – “Juhuu!”

So ähnlich hat es sich letztens kurznachrichtentechnisch abgespielt zwischen einem Redaktions-Desk in Rhauderfehn und einem Schreibtisch in Bochum. Ein paar Minuten später war das Online-Ticket gebucht (noch mal danke an die GLS-Bank für die schnelle Kreditkarte!) und die Vorfreude konnte beginnen. Dass für Ostfriesland das ganze Wochenende Regen bei ca. 7° angesagt war, hat mich nicht wirklich interessiert.

Am Freitag Abend wurde ich von Ulrike mit einer deliziösen Fischplatte empfangen und durfte die neueste Mitbewohnerin bewundern. Am nächsten Tag durfte ich erfahren, wie es so ist, eine stadtbekannte Journalistin zu sein. Beim Bäcker, beim Schlachter, in der Buchhandlung, überall wird man scheinbar erkannt. Sehr interessant war auch, wie ich innerlich gezuckt habe, als ich als “Freundin aus Bochum” vorgestellt wurde. Dass solche Heimatgefühle in mir schlummern, hätte ich nie gedacht!

Das abendliche Grillen wurde auch einfach am Wetter vorbei durchgezogen. Nasse Kohle muss man eben ein bisschen öfter anzünden! Und wer sich jetzt leider noch an den Beitrag mit der fleischlosen Fastenzeit erinnert. Ich habe völlig versagt und möchte nicht darüber sprechen! ;)

Das Wochenende war ganz wundervoll, auch wenn ich weder beim Geocachen, noch bei meinem Plan, ganz Ostfriesland bei Foursquare anzulegen erfolgreich war. Auch die Tatsache, dass die Nachbarskatze beim Lüften in “mein” Schlafzimmer gestiegen ist und mir in meinem Bett ein paar Souveniers hinterlassen hat, die ich erst am nächsten Tag in Form von pestmäßig juckenden Pusteln bemerkt habe. Geschenkt! Ich komme wieder und freu mich jetzt schon :)


Auch ohne Sonne schön – Ostfriesische Natur


Leander, unser Haus Marienkäfer. Am Sonntag Morgen
habe ich ihn getötet. Er hatte eine Vorliebe für Spaziergänge
auf dem Küchenfußboden :(


Ulle im Wind, die tapfer mit mir Caches gesucht hat…


… aber auch unter dieser Brücke haben wir nix gefunden.

Entspannungskünstler

Ich hab ein neues Lieblingstier: Den Koala-Bären :)

Koala

Nicht nur, dass sie den besten Gesichtsausdruck überhaupt aufsetzen können, eine Australien-Rückkehrerin erzählte mir am Dienstag auch eine witzige Sache, die ich noch nicht wusste. Koalas essen ja den ganzen Tag Eukalyptus (das wusste ich) und davon werden sie dauerbreit. Deswegen hängen sie die ganze Zeit zufrieden bis apathisch in den Bäumen rum und kümmern sich um nichts. Wenn ein Sturm aufkommt, sind sie zu faul, sich in Sicherheit zu bringen und warten lieber, bis sie vom Baum geweht werden.

Man muss es ja nicht übertreiben, aber die eine oder andere Scheibe kann man sich von diesem Lebensstil ja mal abschneiden.

Leider habe ich auf die Schnelle keinen Beweis für diese Geschichte bekommen, aber ich geh mir nachher mal ‘ne Tüte Eukalyptus-Bonbons zum Testen holen ;)

Koala
Drogen machen gleichgültig. Na und, ist mir doch egal!

Festival-Nachlese

Wie es sich für diesen Blog gehört, werde ich das Ganze mal aus einer anderen Perspektive beleuchten. Wetter, Stimmung und Musik waren prima in Haldern, auch wenn diesmal leider niemand dabei war, den wir so richtig toll fanden. Das Quechua-Zelt braucht wirklich ehrlich nur 2 Sekunden, bis es aufgebaut ist (aufgepoppt müsste es wohl heißen), plus nochmal eine Minute, um die vier Heringe in der Erde zu versenken. Das Ding zusammenzufalten und wieder in die Tasche zu kriegen, hat auch nur noch ein paar Minuten gedauert und nicht wie beim ersten Mal eine Stunde *blush*

Aber die Menschen und ihr nicht vorhandener minimaler Respekt vor der Natur, die haben mich wirklich sehr enttäuscht. Ich weiß, dass das ein Festival ist und ich würde auch nie erwarten, dass die Zeltwiesen und die Wiese, auf der die Bühne steht, nachher irgendwie annähernd sauber aussehen. Auch wenn dauernd gratis Müllsäcke verteilt wurden und überall Mülltonnen stehen, erwarte ich das nicht. Ist ja auch normal, dass da nachher alles aufgeräumt werden muss.

Aber eine Sache fand ich richtig scheiße! Der Halderner See, der ca. 100m vom Festival-Gelände entfernt liegt, wurde genau wie in den letzten Jahren als Badewanne missbraucht, und zwar mit Shampoo, Duschgel und dem Rest der Ausrüstung. Mag ja sein, dass das nicht soo schlimm ist, wenn das mal passiert. Ich bin auch weder Chemiker noch Biologe und kann das wirklich beurteilen, aber dass hunderte von Leuten selbstverständlich mit ihrem Waschzeug zum See marschieren und sich dort drogerietechnisch austoben, find’ ich echt unglaublich dreist. Man kann dort übrigens für 1,50 EUR recht anständig duschen, das nur am Rande…

Haldern See

Rund um den See führt außerdem ein Trampelpfad, links und rechts gesäumt von Gebüsch und Bäumen. Auch hier konnte man wundervoll sehen, wie ignorant die Leute sind. Quasi unter und in jedem Busch fanden sich Bierflaschen, Plastikverpackungen von Essen, Luftmatratzen und Bikinis, Plastikflaschen, Papier usw… Wer soll das denn alles aufräumen und dabei unter den Büschen rumkriechen?

Irgendwie hatte ich von den “Indie-Leuten”, die mit ihren alternativen Klamotten, erlesenem Musikgeschmack und vielen kleinen Kindern im Gepäck, gerade das natur-nahe und entspannte an diesem Festival lieben, etwas mehr Umsicht erwartet. Schade…

Nicht nur die Stadt, auch die Natur entdecken!

Gestern haben wir einen neuen Cache mit mehreren Stationen angefangen. Wo der genau ist, schreibe ich jetzt mal nicht, sonst ärgert sich noch jemand, der ihn noch machen will. Und ich hasse Spoilern, also sollte ich es selbst auch nicht tun.

Eigentlich wollten wir ja nicht nur die erste Station machen, aber manchmal kommt es ein bisschen anders. Man lernt halt jeden Tag dazu. Zum Beispiel, dass der Kompass im GPS nur funktioniert, wenn man sich bewegt. Diese Erkenntnis hilft nicht viel weiter, wenn man im dichten Unterholz steht und das mit dem Bewegen nicht so einfach ist. Ein “richtiger” Kompass hingegen könnte total nützlich sein. Wenn man denn einen besitzt. Was ich jetzt tue ;)

Diese erste Station ist übrigens sehr kreativ. Aber auch da will ich lieber keine weiteren Einzelheiten verraten. Nur, dass auch andere tief in der Erinnerung vergrabene Schulfächer außer Mathe gefragt sein können. Das war richtig toll! :)

Cachen im Wald
Geocaching im Wald, bestimmt viel toller als in der Stadt

Cachen im Wald
Und nasser…

Cachen im Wald
Man braucht übrigens nicht mal ein gemeinsames Hobby, um
gemeinsam was zu unternehmen ;) Wobei sich Fotografieren und
Geocaching wahrscheinlich besser eignen als Meditieren und Rock-Konzerte

Cachen im Wald
Und tatsächlich ist da was. Und tatsächlich habe ich es gefunden.
Wahnsinn. Und diesmal ganz ohne Melusine zu fragen ;)